LUDWIG-GEISSLER-SCHULE
Gewerblich-technische berufsbildende Schule der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises - Selbstständige Berufliche Schule (SBS)

Schülerinnen und Schüler retten „verrückten Professor“

Naturwissenschaftlicher Experimentiertag an der Ludwig-Geißler-Schule

Ende Januar 2020 fand wieder ein Experimentiertag an der Ludwig-Geißler-Schule im naturwissenschaftlichen Bereich statt. Dazu gehören Chemietechnik, Biologietechnik, Physik und Mathematik. Knapp 50 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen aus umliegenden Schulen durchliefen dabei nach Interesse unterschiedliche Stationen. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Mathematik hatten sich diesmal etwas Besonderes ausgedacht. Sie hatten für die Schülerinnen und Schüler einen mathematischen Escape-Room vorbereitet, bei dem es das Ziel war, dem verwirrten Prof. Dr. Theos, der kurz vor Abschluss eines bahnbrechenden Beweises verrückt geworden war, dabei zu helfen, sein Gedächtnis wiederzuerlangen. Hierzu mussten sie Rätsel aus verschiedenen mathematischen Bereichen lösen, unter anderem Bruchrechnen, geometrische Figuren zusammensetzen, Zahlenrätsel lösen und Funktionen beschreiben. Dafür hatten die Schülerinnen und Schüler eine Stunde Zeit und es war nur als Team möglich, das Ziel zu erreichen. Der Professor hatte Glück. Alle Gruppen haben es geschafft, den Wissenschaftler zu retten.

Schülerinnen und Schüler, die ihren Experimentiertag im Fachbereich Chemietechnik verbrachten, beantworteten nach einer Sicherheitsunterweisung und einem Rundgang im schuleigenen Labor die beiden wichtigsten Fragen der Chemie, nämlich „Was ist in meiner Probe? Und wie viel ist in meiner Probe?“ Dabei lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Nachweisreaktionen kennen, mit deren Hilfe sie unbekannten Salzen auf die Spur kamen. In einem zweiten Versuch untersuchten sie den Eisengehalt von Lebensmitteln, um herauszufinden, wie viel Eisen in 100 g Schokolade, Müsli, Dinkel und roten Linsen stecken. Unterstützt wurden die Gäste von angehenden Chemisch-Technischen Assistenten und Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse des beruflichen Gymnasiums der LGS.

In der Biologietechnik isolierten die Schülerinnen und Schüler wie echte Kriminologen eigene DNA aus eigenen Mundschleimhautzellen. Anschließend konnten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die isolierte DNA in einem kleinen Gefäß mit nach Hause nehmen. Außerdem wurden Tierhaare sowie verschiedenste Zellen aus menschlichem und tierischem Gewebe und aus Pflanzen präpariert und mikroskopiert. Außerdem wurden sogar Gummibärchen hergestellt.

Auf diese Weise erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit als auch einen Teil der Lerninhalte der Oberstufe im beruflichen Gymnasium der LGS. Insgesamt war der naturwissenschaftliche Experimentiertag für alle wieder ein Erlebnis. Und so mancher denkt jetzt über einen Wechsel an die LGS nach.

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